Arbeiten

Zumtobel Sustainability Website

Technische Beratung, Projektplanung und Entwicklung einer eigenständigen Nachhaltigkeitsplattform für Zumtobel.

Die Sustainability Website von Zumtobel: das Zumtobel Logo über einem Bild des Nordlichts über einer Bergkette, dazu der Titel «Creating light creates timelessness».

Die Ausgangslage

Zumtobel entwickelt Lichtlösungen für Architektur und Gebäude. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle, sowohl bei den Produkten und Services als auch in der übergeordneten Unternehmensstrategie.

Die Idee war, eine eigene digitale Plattform zu schaffen, auf der diese Themen zusammengeführt und ausführlicher behandelt werden können, als es auf der bestehenden Corporate Website möglich war.

Ich begleitete das Projekt als Berater und arbeitete dabei eng mit Zumtobel, dem Designer Sebastian Gratzer von ESGE und meinem Team bei PAKD zusammen.

Gestartet sind wir mit einem Project Canvas Workshop, um gemeinsam ein klares Bild davon zu entwickeln, was wir eigentlich bauen wollten. Zusammen definierten wir Ziele, Zielgruppen, Inhalte, Funktionen, Verantwortlichkeiten und technische Anforderungen, bevor Design und Entwicklung begannen.

Die passende technische Lösung

Eine meiner wichtigsten Aufgaben war es, den technischen Ansatz für das Projekt zu definieren.

Die Website sollte dem Redaktionsteam viel Freiheit für visuell anspruchsvolle Inhalte geben und gleichzeitig ein flexibles Frontend ermöglichen, das genügend Spielraum für das individuelle Design und die geplanten Interaktionen bietet.

Wir entschieden uns für Storyblok als Headless CMS und Nuxt als Frontend-Framework.

Durch die Trennung von Inhalt und Darstellung hatte Sebastian die Freiheit, eine eigenständige visuelle Sprache zu entwickeln, ohne das Design in die Strukturen eines klassischen CMS zwängen zu müssen. Gleichzeitig erhielt das Zumtobel Team ein redaktionelles System, mit dem Inhalte selbstständig gepflegt und erweitert werden können.

Design von ESGE, Entwicklung durch PAKD

Sebastian Gratzer von ESGE war für das Design der Plattform verantwortlich, während die Entwicklung durch mein Team bei PAKD umgesetzt wurde.

Meine Rolle lag zwischen den verschiedenen Bereichen des Projekts. Ich beriet bei der technischen Umsetzung, half dabei, das Design in ein umsetzbares technisches Konzept zu übersetzen, und arbeitete während der Entwicklung eng mit dem Team zusammen.

Diese Position in einem Projekt gefällt mir besonders, weil sich Design und Technologie zwangsläufig gegenseitig beeinflussen. Eine Interaktion, die im Design einfach aussieht, kann technisch weitreichende Folgen haben. Umgekehrt kann eine technische Möglichkeit neue Ideen eröffnen, die zu Beginn noch gar nicht vorgesehen waren.

Durch die enge Zusammenarbeit konnten wir solche Fragen direkt klären, wenn sie entstanden, anstatt ihre Auswirkungen erst viel später im Projekt zu entdecken.

Integration in die bestehende Systemlandschaft

Die Plattform sollte ausserdem mit den bestehenden Marketing-Systemen von Zumtobel verbunden werden.

Wir integrierten Formulare und die dazugehörigen Prozesse mit Salesforce Pardot, sodass Leads und Anfragen von der Sustainability Website direkt in die bereits genutzten Systeme des Unternehmens fliessen konnten.

Für mich war das ein wichtiger Bestandteil des technischen Konzepts. Eine neue Website sollte sich möglichst gut in die bestehende digitale Landschaft integrieren und nicht einfach zu einem weiteren isolierten System werden, das separat betrieben und gepflegt werden muss.

Vom Workshop bis zur Übergabe

Das Projekt lief von 2022 bis 2023 und wurde anschliessend vollständig an Zumtobel übergeben.

Für mich ist es ein gutes Beispiel dafür, wie ich digitale Projekte gerne angehe: zuerst gemeinsam ein klares Verständnis dafür schaffen, was gebaut werden soll, wichtige technische Entscheidungen früh treffen und während Design und Entwicklung nahe genug am Projekt bleiben, um Fragen dann zu lösen, wenn sie tatsächlich entstehen.

Das Projekt zeigt auch, wie gut eine relativ kleine Gruppe von Spezialistinnen und Spezialisten zusammenarbeiten kann. Zumtobel brachte das Fachwissen und den internen Kontext ein, Sebastian entwickelte die visuelle Gestaltung, PAKD baute die Plattform und ich half dabei, die verschiedenen Teile vom ersten Workshop bis zur finalen Übergabe miteinander zu verbinden.