Relaunch der H+ Website
Beratung, Planung und technische Begleitung für den neuen Auftritt von H+, von der öffentlichen Website bis zur nächsten Generation des Mitgliederbereichs.

Die Ausgangslage
H+ vertritt Spitäler und Kliniken in der ganzen Schweiz. Entsprechend ist die Website weit mehr als ein klassischer Unternehmensauftritt. Sie informiert die Öffentlichkeit über Positionen und Aktivitäten des Verbands und stellt gleichzeitig Dienstleistungen, Informationen und Ressourcen für die Mitglieder bereit.
Ich bin als Berater zum Projekt gestossen und verantwortlich für die Planung, das Projektmanagement und das technische Konzept des Relaunchs.
Eine der ersten Aufgaben bestand darin, die unterschiedlichen Anforderungen zusammenzubringen und daraus ein Projekt zu machen, das sich sinnvoll in Etappen umsetzen lässt. Die öffentliche Website war der erste grosse Schritt. Danach folgen die vollständige Überarbeitung des Mitgliederbereichs und weitere Integrationen.
Über die Website hinaus planen
Projekte wie dieses bestehen selten nur daraus, ein neues Frontend zu gestalten.
Die neue Plattform muss heute für das Kommunikationsteam funktionieren und gleichzeitig die technische Grundlage für weitere Services schaffen, die in den kommenden Jahren dazukommen. Deshalb mussten wir Themen wie Inhaltsstrukturen, Berechtigungen, Integrationen und zukünftige Anforderungen bereits früh im Projekt mitdenken.
Meine Aufgabe ist es, dieses Gesamtbild im Auge zu behalten und gleichzeitig gemeinsam mit H+ und dem Team von PAKD die konkreten Entscheidungen im Projekt zu treffen.
Design und Entwicklung mit PAKD
Design und Entwicklung der neuen Website wurden von unserem Team bei PAKD umgesetzt.
Die enge Zusammenarbeit mit demselben Team über das gesamte Projekt hinweg macht es möglich, direkt zwischen Beratung, Konzept, Design und Entwicklung zu wechseln. Fragen, die während der Umsetzung entstehen, können im Kontext der ursprünglichen Anforderungen diskutiert werden, anstatt sie über mehrere Ebenen weiterzureichen.
Meine eigene Rolle bleibt dabei auf H+ und das Projekt als Ganzes ausgerichtet: die Arbeit planen, technische und strategische Entscheidungen begleiten, die verschiedenen Bereiche koordinieren und sicherstellen, dass die Lösung auch für die nächsten geplanten Schritte funktioniert.
Ein neuer Mitgliederbereich
Die nächste grosse Phase ist der vollständige Relaunch des H+ Mitgliederbereichs.
Ein wesentlicher Teil der Informationen über die Mitglieder von H+ wird heute in Abacus verwaltet. Die neue Plattform wird über eine API direkt mit Abacus verbunden und diese Daten in Craft CMS integrieren.
Technisch ist das eine spannende Aufgabe, weil CMS und Business-System zusammenspielen müssen, ohne Informationen unnötig doppelt zu führen oder die redaktionelle Arbeit komplizierter zu machen.
Die Integration soll sich wie ein natürlicher Bestandteil des Craft CMS Backends anfühlen. Das H+ Team erhält damit einen zentralen Ort für die tägliche Arbeit, während Abacus weiterhin das führende System für die entsprechenden Mitgliederdaten bleibt.
Der neue Mitgliederbereich schafft gleichzeitig die Grundlage für geschützte Inhalte und Services, die nur bestimmten Mitgliedern oder Benutzergruppen zur Verfügung stehen.
Schritt für Schritt weiterentwickeln
Der schrittweise Aufbau gefällt mir bei diesem Projekt besonders gut, weil wir einzelne Bereiche sauber lösen können, ohne dabei die langfristige Architektur aus den Augen zu verlieren.
Die öffentliche Website ist bereits live, während die Mitgliederplattform und die Integration mit Abacus noch entwickelt werden. Weitere Funktionen können danach auf derselben technischen Grundlage ergänzt werden, anstatt für jede neue Anforderung wieder eine isolierte Lösung zu schaffen.
Meine Rolle begleitet das Projekt durch diese verschiedenen Phasen, von der Definition der nächsten Schritte bis zur Ausarbeitung technischer Details mit dem Entwicklungsteam.
Für mich ist H+ ein gutes Beispiel für ein Projekt, bei dem Beratung und Umsetzung eng zusammenspielen. Nicht alle wichtigen Entscheidungen werden zu Beginn getroffen. Deshalb hilft es, wenn jemand über längere Zeit involviert bleibt, die Anforderungen kennt, das technische Konzept versteht und weiss, warum bestimmte Entscheidungen ursprünglich getroffen wurden.