Arbeiten

Relaunch der Eniwa Website

Beratung, Planung und technische Begleitung für den Relaunch von eniwa.ch, vom ersten Workshop bis zur Entwicklung und zum Launch.

Die Startseite von eniwa.ch: Logo und Hauptnavigation über dem Titel «Energie. Einfach nachhaltig.» und eine Illustration einer vernetzten Energielandschaft.

Die Ausgangslage

Ich begann 2023, während meiner Zeit bei Linkgroup, mit Eniwa zusammenzuarbeiten. Die Aufgabe bestand darin, den Relaunch von eniwa.ch vorzubereiten. Die Website deckt ein breites Angebot ab und richtet sich an sehr unterschiedliche Zielgruppen, von Privathaushalten und Unternehmen bis zu Gemeinden und weiteren Anspruchsgruppen.

Bevor wir über Design oder Technologie sprachen, brauchten wir zuerst ein klares Bild davon, was das Projekt überhaupt umfassen würde.

Deshalb startete ich das Projekt mit einem Workshop auf Basis des Open Project Framework. Gemeinsam mit dem Eniwa Team gingen wir die verschiedenen Bereiche des Projekts durch, diskutierten Anforderungen, Verantwortlichkeiten und offene Fragen und schufen so ein gemeinsames Verständnis für den Umfang.

Diese Grundlage floss anschliessend direkt in die weitere Projektplanung ein.

Die passende technische Lösung finden

Eine der grösseren Entscheidungen betraf die Wahl des CMS und der technischen Architektur.

Anstatt von Anfang an mit einem bevorzugten System zu starten, habe ich die Anforderungen mit verschiedenen möglichen Lösungen abgeglichen. Daraus entstand eine rund 70-seitige CMS-Evaluation, in der unter anderem funktionale Anforderungen, redaktionelle Bedienung, technische Aspekte, Integrationen, Kosten und die langfristigen Auswirkungen der verschiedenen Optionen betrachtet wurden.

Am Ende fiel die Wahl auf Craft CMS als Backend, kombiniert mit Nuxt als Frontend in einem Headless-Setup.

Diese Architektur gibt dem Redaktionsteam ein flexibles CMS, hält das Frontend gleichzeitig unabhängig und lässt genügend Spielraum, um das digitale Ökosystem in Zukunft weiterzuentwickeln.

Begleitung während des gesamten Projekts

Meine Rolle endete nicht mit der Planung.

Ich unterstützte Eniwa während des Projekts bei strategischen und technischen Fragen, in der Projektplanung und im Projektmanagement, half Anforderungen zwischen den verschiedenen Teams zu übersetzen und leitete die Entwicklung auf technischer Seite.

Linkgroup war als Leadagentur für das Design und die übergeordnete Kundenbetreuung verantwortlich. Die Entwicklung wurde durch das Team von PAKD im Auftrag von Linkgroup umgesetzt.

Durch dieses Setup war ich auf beiden Seiten vieler wichtiger Entscheidungen involviert. Ich konnte Anforderungen aus Business und Kommunikation gemeinsam mit Eniwa und Linkgroup diskutieren und anschliessend direkt mit dem Entwicklungsteam klären, wie diese technisch sinnvoll umgesetzt werden.

Genau dort wird Beratung für mich bei grösseren Projekten besonders wertvoll. Entscheidungen, die früh im Projekt getroffen werden, haben später technische Konsequenzen. Gleichzeitig können Fragen, die erst während der Entwicklung auftauchen, wiederum Einfluss auf das ursprüngliche Konzept haben.

Was umgesetzt wurde

Das neue eniwa.ch basiert auf einer Headless-Architektur mit Craft CMS und einem Nuxt-Frontend.

Zusätzlich zur eigentlichen Content-Plattform wurden die Website-Formulare mit Salesforce Pardot integriert, damit Anfragen und Marketingprozesse direkt mit den bestehenden Systemen von Eniwa verbunden werden können.

Das Projekt wurde über mehrere Phasen hinweg entwickelt und erforderte eine enge Zusammenarbeit zwischen Eniwa, Linkgroup und PAKD.

Meine Aufgabe bestand während des gesamten Projekts darin, die verschiedenen Teile miteinander zu verbinden: die Anforderungen, die technische Architektur, die beteiligten Personen und die Entscheidungen, die unterwegs getroffen werden mussten.

Das Ergebnis

Die neue Website ging im Mai 2025 nach mehr als zwei Jahren Planung, Konzeption, Design und Entwicklung live.

Für mich ist das Projekt ein gutes Beispiel für die Rolle, die ich bei grösseren digitalen Projekten gerne übernehme. Ich kann helfen, ein Projekt zu strukturieren, bevor überhaupt etwas gestaltet wird, bei Themen wie Technologieauswahl und Architektur tief einsteigen und während der Umsetzung involviert bleiben, wenn die theoretischen Entscheidungen auf die Praxis treffen.

Bei einem Projekt dieser Grösse arbeiten viele Menschen mit sehr unterschiedlichen Fachgebieten zusammen. Jemanden dabei zu haben, der die Business-Anforderungen versteht, mit Designerinnen und Entwicklern auf Augenhöhe sprechen kann und gleichzeitig die übergeordnete Richtung im Blick behält, macht diese Zusammenarbeit deutlich einfacher.